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25.01.2007: Der Wintereinbruch oder Wer den Schaden hat...

Mit dem (nun endlich doch stattfindenden) Wintereinbruch kam auch das Verkehrschaos. Allein in Baden-Württemberg wurden in den frühen Morgenstunden des 24.01.2007 460 Unfälle gemeldet. Wer mit einem Blechschaden davon gekommen ist, hat Glück im Unglück gehabt. Doch für alle Unfallopfer (zumindest ohne Vollkaskoversicherung) fängt der richtige Stress nun nach dem ersten Schock jetzt erst an. Denn die Unfallregulierung durch die gegnerische Haftpflichtversicherung steht an.

Und wer bereits einmal in den Genuss des "Schadensmanagements" der Haftpflichtversicherungen gekommen ist und insbesondere das Pech hat, eine Versicherung, die mit kostengüstigen Tarifen wirbt, als Unfallgegner zu haben, der wird bald der Verzweiflung nah sein. Hier wird bestritten, dort wird ein (absolut fernliegendes) Mitverschulden geltend gemacht, die Mietwagenkosten werden nur teilweise erstattet, und Schmerzensgeld kommt bei einer "Bagatellverletzung" (8-wöchiges HWS-Trauma mit 2 wöchiger Krankschreibung und starken Prellungen an Kopf und Schulter) sowieso nicht in Betracht, etc.... Die Einwände, die wir als Anwälte schon gehört, und dann nötigenfalls vor Gericht doch widerlegt haben, können beliebig fortgesetzt werden.

Ohne anwaltliche Hilfe bleibt man hier mehr oder weniger stecken...Denn nur mit Kenntnis der Rechtslage und der deutschen Rechtsprechung besteht eine Chance, die eigenen Rechte (Stichwort: Nutzungsausfall, Haushaltsführungsschaden, Unostenpauschale, ... - alles Rechtspositionen, die dem Unfallgeschädigten zustehen können, von denen aber kaum jemand Kenntnis hat) durchzusetzen.

Und wussten Sie, dass die gegnerische Versicherung alle Kosten, und damit auch die Anwaltskosten im Rahmen des Verschuldens übernehmen muss? Der Bundesgerichtshof hat dem Unfallgeschädigten dieses Recht schon frühzeitig zuerkannt, um für "Waffengleichheit" zu sorgen. Hat Ihr Unfallgegner den Unfall alleine zu vertreten, so bezahlt die gegnerische Haftpflichtversicherung Ihre Anwaltskosten komplett. Dies gilt außer in absoluten Bagatellfällen (Bsp. kleiner Kratzer an Stossstange) ohne Einschränkung. Nutzen Sie diese Möglichkeit, die Ihnen die deutsche Rechtslage (nicht ohne Grund) zuerkennt.

Sollten Sie anwaltliche Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen (nötigenfalls) auch kurzfristig zur Verfügung.

Eine Informationsbroschüre über einige wichtige Punkte im Falle eines Verkehrsunfalls steht für Sie kostenlos auf unserer Homepage (unter Newsletter - Unfallleitfaden) zum Download zur Verfügung.

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